Die Reise der Sündenheilerin - Hintergrundstory (Seite 1 von 2)


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Tore zu neuen Welten


Für mich ein ganz besonderer Roman …

„Die Reise der Sündenheilerin“ ist für mich ein ganz besonderer Roman. Denn er verbindet die Welten. Nicht nur Orient und Okzident, sondern auch Mittelalter mit Antike. Djeseru-Sutech, die verborgene Stadt, gab es in meiner Fantasie bereits, bevor ich „Die Sündenheilerin“ schrieb. Eine andere Geschichte in einer anderen Zeit – aber sie begleitete mich, als die Romanfigur Philip Aegypticus geboren wurde.

Zu diesem Zeitpunkt war jedoch noch nicht klar, ob es jemals eine Fortsetzung der Abenteuer von Lena und Philip geben würde.

Dass es sie gibt und damit auch ein Herzensprojekt von mir in Angriff genommen werden konnte, verdanke ich meinen zahlreichen Lesern, die dafür sorgten, dass „Die Sündenheilerin“ ein Bestseller wurde. Nur deshalb konnte ich mich gemeinsam mit Philip, Lena und der roten Thea auf die Reise nach Ägypten machen.



Über die Hanseschifffahrt war ich dank der Recherchen zu meinem vorherigen Roman „Schicksalsstürme“ bereits bestens informiert, und da ich in Hamburg lebe, fiel es mir auch nicht schwer, das alte Hamburg, wo die Reise losgeht, zum Leben zu erwecken. Heutzutage ist zwar kaum noch etwas von diesem alten Hamburg in den Straßen der Stadt zu finden, verheerende Brände im 19. Jahrhundert und später der 2. Weltkrieg haben fast alles zerstört, aber einen kleinen Einblick kann man noch bekommen, wenn man das Museum für Hamburgische Geschichte besucht. Ich kann es jedem Besucher wärmstens empfehlen.

Vielleicht fällt dem einen oder anderen Leser der Name des Kapitäns der Windsbraut, der Kogge, mit der unsere Helden von Hamburg aus lossegeln, auf. Godfryd Dührsen. Dieser Name ist nicht zufällig gewählt – er ist der Urururururgroßvater des Heiligenhafener Kapitäns Hinrich Dührsen aus „Schicksalsstürme“.

Ich liebe derartige Querverbindungen und kann versprechen, dass es auch bei künftigen Romanen derlei für findige Leser zu entdecken geben wird.

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